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GC 2008: Noch keine Details zur Physx-Unterstützung von Sacred 2, erste Benchmarks
Autor: Thilo Bayer (21.08.2008) - Gehört Sacred 2 zu den wenigen Spielen, die eine hardwarebeschleunigte Physik unterstützen, die beispielsweise auf Nvidias Geforce GTX 280 und 260 per
GPU berechnet werden kann? Diese Frage konnte uns Entwickler Ascaron auch auf der GC noch nicht beantworten.
Sacred 2: Physx-Unterstützung noch nicht sicher
Ob per Hardware beschleunigt oder nicht, auch so hat das Action-Rollenspiel
Sacred 2 eine Menge Physik zu bieten. Dazu gehören ein physikalisch korrektes Flugverhalten aller Schusswaffen, Fallen, die Wetter- und Windsimulation, windabhängiger Nebel und Ragdoll. Außerdem können Bossgegner Steinlawinen und Erdbeben auslosen oder mit Felsbrocken schmeißen. Die bereits früh angekündigte Stoffsimulation wird allerdings jetzt per Vertex-Simulation berechnet.
Dafür sieht das Spiel - wie wir beim Probespielen feststellten - sehr gut aus und läuft sehr flüssig. Auf dem Präsentationsrechner, einem
Dell XPS 720 (Ascaron kooperiert mit dem Hersteller), in dem ein Core 2 Quad Q6600, 2 GiByte Arbeitsspeicher und eine
Geforce 8800 GTX steckte, lief Sacred 2 mit durchschnittlich 45-55 Fps. Dabei war nur ein Prozessorkern richtig ausgelastet, denn die Optimierung der hauseigenen Engine für Mehrkernprozessoren, im Speziellen für Zweikernmodelle, steht dem Team in der Endphase der Entwicklung nun noch bevor.
Dafür ist die Version jetzt schon sehr stabil, lobt Ascarons PR-Mann Torsten Meier. "Das wird sich auch nicht mehr ändern und die finale Version von Sacred 2 wird auch nur dann abstürzen, wenn man mehrmals hintereinander den Esc-Knopf drückt". Ob er Recht behält, wird man ab dem 2. Oktober sehen. Dann liegt Sacred 2 bei den Spielehändlern im Regal.

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